Geschichte der Feldzüge des Herzoglichen Sachsen-Weimarischen Scharfschützenbataillons im Jahre 1806 und des Infanterieregiments der Herzöge von Sachsen in den Jahren 1807, 1809, 1810 und 1811


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V o r b e me r k u n ...
ten und Bleſfirten auf das Entſchiedenſte zu dem günſtigen ...
Nachdem in der Mitte des Monats September 1806 die ...
ter den Befehlen des Generals der Kavallerie, Herzogs von ...
Des Abends 7 Uhr kamen preußiſche und kurſåchfiſche ...
hatten, fo war vorzüglich hier und in der Umgegend ...
- ...
cher Stadt dieſen Tag das Hauptquartier des Kaiſers ...
daß die Diviſionen Prinz von Oranien und von Wartensleben ...
Kapellendorf, ſo wie das Korps des Generallieutenants von ...
vallerie und der des Generals von Blücher gedeckt, durch ...
worauf derfelbe verlaſſen wurde und dieſe weimariſche ...
1 ...
Den Geſammtverluſt der preußiſchen Armee in der Schlacht ...
trúmmer einer großen Gefahr entgingen, vermochten, welches ...
marſchirt waren, und der General von Blücher das ...
ſten von Hohenlohe die Uebertragung des Kommando's des ...
1 Musketierbataillon von Arnim, ...
beränzurücken. General von Blücher ließ jedoch, der frühern ...
der die rechte Flanke des nach Boißenburg marſchirenden ...
1 ...
Korps beunruhigt. Auf Befehl des Generals von Blücher ...
Dieſer Mittheilung zufolge fühlte der Major von Gers ...
Verpflegung verabreicht werden; das Einzige, was ihnen bei ...
genommen hätten. Um 3. mit Tagesanbruch marſchirte das ...
1 ...
Gegend von Frankenhauſen gefangen genommen, jedoch die ...
Unglück drohende Veränderung, indem lekteres franzöſiſcher ...
mit einem Verluſte von 5 Mann wieder nach Weimar ...
dabei das jeden Tag immer mehr zunehmende Elend jeder Art ...
Ew. Majeſtát! ...
. ...
1 ...
er mir von hinten ſchaden wollte, ſein Marſch und ...
Ich ſchließe dieſen Bericht mit der innern Ruhe, welche ...
3 e i la gé ...
Be i lage II. ...
Friedrid 2ilhelm. ...
Der Friedensvertrag zwiſchen Frankreich und Sachſen, ...
Dem zufolge marſchirte am 5. Mårz der Oberſt von ...
1 ...
ſahen, und endlich daß die große Anzahl der angeworbenen ...
bie legtern bereits am 10. März ausmarſchirt, und über ...
und rechts von derſelben ein polniſches, links aber ein ...
und Berlin, und das dritte, das Lauenburger - ...
blos einen Bombenwurf von der Stadt entfernt lagen. Vor ...
lenwinkel, ſo daß von dieſen Punkten aus die Stadt ...
Greis von 70 Jahren, durch ſeine für das Vaterland ...
winkel und dem Hohenberge ein unbedeutendes Vorpoſtenge: ...
Blokirten von den Wällen ein gut unterhaltenes ...
...
leichte Infanterieregiment, von welchen lekteres den åußerſten ...
Um 25. entſpann ſich zwiſchen einer Abtheilung der Blo: ...
2. leichten italieniſchen Regimente unter dem Oberſten Caftan: ...
derte dieß Feuern mit wohl 180 Schüſſen, wodurch ein ...
dauerte, während welcher Zeit das Feuer mehrerer preußiſchen ...
geben konnte, jeßt beim Belagerungskorps fühlbar, und hierzu ...
13) ...
Am 9. wurde bie Feſtung abermals mit Granaten und ...
ihres aus 9 Kanonen beſtehenden Geſchůbes demontirt hatte, ...
burghauſen befekten Tranchée anweſende Diviſionsgeneral ...
umberliegenden tobten Preußen nach der Stadt transportiren ...
dienende weimariſche Detachement 6 Mann an Tobten und ...
gehört. Nachinittags wurde der in Folge ſeiner ſchweren ...
Eine Anzahl italieniſcher und polniſcher Truppen unters ...
gegen die letteren den Vortheil, durch ſie unterſtübt zu ...
mit dem Leben davon kommend, auf die Erde niederfielen...
um 2 Uhr in einem Speicher, welcher gleichfalls von ...
Hierauf traten die vier Kontingente, von welchen das ...
Beilage I. ...
Beilage II. ...
Ais Kaiſer Napoleon, die Nemeſis nicht ahnend, im ...
Hierauf erfolgte am 27. März zu Würzburg von dem ...
Die am 8. April auf ihren Grenzen aufgeſtellte ...
in das Großherzogthum Warſchau einzurücken, zählte 35,400 ...
die Brücken in Brand zu ſtecken. Kaiſer Napoleon, ...
Stadtchen und Kirchdorf vorgefallenen die Schlacht bei Abens: ...
trieb und fie jeden Augenblick einzuſchließen drohete, auf einen ...
16 Kanonen, durch die Wålder nach Regensburg fort, ...
fich mit großem Verluſte, worunter auch der des zur ...
folgender vom Kaiſer Napoleon unterm 24. April zu ...
der Kolonne des Kaiſers zu folgen. Um 1. Mai ...
bekanntlich für des Erſtern Waffen ungünſtig ausfiel, geliefert ...
keine Wirkung that. Als nun der im Vordringen begriffene ...
mariſche Kompagnie ſo günſtige Gefecht, zu deffen Gelingen ...
Nachdem am 16. Juli den in und um Paſſau verſama ...
1 ...
wenn es von außen mit Lebens- und Vertheidigungs - Mitteln ...
heriger Landesverfaſſung an Baiern abgetreten worden und hatte ...
Innsbruck, wo unter den blutigen Opfern der Baiern auch ...
cher 1 Regiment und 1 Bataillon Infanterie die Diviſion ...
befand, fo traf General von Marſchall alle zur Bertheidigung ...
des Unterhandelns umgingen und hierauf unvermuthet von al: ...
ſtimmt zu verlaſſen, weßhalb er auch am 21. Mai ...
Hdhe mit vorgeſchobenen Poſten auf der zwiſchen lepterer und ...
Abmarſches für die Deſterreicher und Tyroler in ihren Stelluna ...
major von Buot ben Oberbefehl über die zur Vertheidigung ...
29. Mai gegebenes Handſchreiben, deſſen Inhalt eine ewige ...
dem der größte Theil der lektern von da auf dem ...
1 ...
zählenden Reſerve bei Benediktbeurn Stellung nahm, jedoch ...
lich ſollte im Venetianiſchen durch alle disponible Truppen ...
deten fåchſiſchen Namens aufrecht erhalten, worüber als Erin: ...
dadurch einen Tag lang in ſeinem Siegeszuge aufgehalten wurs ...
jeßt aber nur mehrere Hundert beſchäftigten, welche an dem ...
nen, als kriegeriſch blutigen Schauplak bekannten Berge Iſel, ...
Bu gleicher Zeit zog General von Buol feine im ...
Matrey biß Steinach fortgeſellt, wo der General Rouyer mit ...
Am 2. mit dem früheſten Morgen brach die Diviſion ...
dem Landgerichte dieſer Stadt erhaltenen Anzeige, daß die ...
fechten im Monat Mai bei Innsbruck wieder in ſein Kloſter ...
ein großer Theil der Effekten von der in der Dunkelheit ...
roler, ungeachtet deš fie begünſtigenden Terrains, wohl eine ...
ſtehende Ober - Uu vordrang, wo möglich immer gleiche ...
roler und dſterreichiſchen ranzionirten fåger, und als daſſelbe ...
cher Hinderniſſe halber, alsbald nicht wieder hergeſtellt und der ...
pen unaufhörlich noch beſchoſſen, ſtürmend nehmen, worauf ...
hauſen *), ingleichen in 2 ſchwer verwundeten Offizieren...
Der Mittheilung eines, Abends 9 Uhr beim weimariſchen ...
wahrend, und blos mit Hinterlaſſung des Premierlieutenants ...
hauſe vorgeſchobenen, åußerſten Poſten ein Tyroler Anführer ...
die Gebirgshöhen des von Ober-Uu nach Mittewald führenden ...
2 Geſchüßen durch ein furchtbares Kartåtſchenfeuer empfangen ...
von vorn und im Rücken gefaßt und allmählig von der ...
Flucht gejagt und ſo, obgleich mit Hinterlaſſung einer Anzahl ...
men, daher denn dieſer hart bedrängte Theil des herzoglich ...
Håufer eben ſo ſchwierig als gefahrvoll war und bei welchem ...
würden. Doch ungeachtet ſeiner nun äußerſt bedenklichen Lage ...
Offizieren, ſo wie außer dieſen noch in 24 gefangenen ...
und von Breun getddtet; der Oberſt von Egloffſtein, ...
2 baieriſchen Geſchüren ganz allein mit großen Opfern die ...
brennen laſſen, in Sterzing an, wo er ſich ...
beſegt hielt, verlaſſen fand, und kehrte am Abend ...
Hinderniſſe, daß alle ſeine mit großer Tapferkeit und Anſtrengung ...
gipfeln ſie ſich in dichten eiſigen Nebel eingehüllt lahen, ...
Lager bezogen, indeſſen die an demſelben Tage gleichfalls in ...
Da die Diviſion Rouyer nebſt dem Korps des baieri: ...
einen Verhau ſtieß, ritt der Oberft Graf von Arco ...
Theile blutige und unentſchiedene Tag fich endete, an welchem ...
Ufern poſtirten Tyroler nicht geſchehen konnte, daher man ſie ...
Der am Morgen dieſes Tages in Innsbruck ſeinen feier: ...
1 ...
blutig begegneten, daß er ſich wieder nach Lienz zurůdziehen ...
allen Seiten umringt geweſen ſey. Auf den Höhen von ...
was gleichfalls noch einige 1,000 Mann Infanterie nebſt 2 ...
des, die Sappeurkompagnie nebſt dem 3. Artilleriepart am 11...
der Ueberweiſung in franzöſiſche Dienſte und Sold, ...
Andreas Hofer, geboren am 22. November 1767 im ...
Hofers brave, burch ſo manche harte Prüfungen heimges ...
8 e il ag e I." ...
22 Offiziere, 718 unteroffiziere und Gemeine. ...
III. leichtes Bataillon. ...
zu Sachſen ...
II. leichtes Bataillon Weimar und Hildburghauſen. ...
Nachdem Frankreich im Jahr 1809 fiegreich aus dem ...
. ...
. ...
lauen Lüfte des Südens wehen, ſo war doch in ...
in den Kanal von Languedoc führenden Kanals einen ...
zuſammenhångt, ſo wird hier vorzüglich mit Wein und Olivenol ...
1 ...
Nachdem das herzoglich rächſiſche Regiment hier noch die ...
die Fabriken von ſeidenen und baumwollenen Waaren, groben ...
Der Katalonier hat eine kräftige Natur, hervorſtechende Ge: ...
der Schulter herunterhångende Müße. Dazu im Kriege noch ...
1 ...
heimen Befehl erhalten, ſich bei der obwaltenden Sorgloſigkeit ...
vorzubringen verſuchte, ſo gab er jenen ausgedehnten Plak ...
dem die Franzoſen nun noch am 18. den Engpaß von ...
lichen Beſuchen eines Stabsoffiziers in der Stadt offen blieb, ...
macht 11,000 Mann betrug. Sedoch nach am 28. Juli ...
halb vertrieben ſie die kleine franzöſiſche Garniſon aus S. Boy...
daß die außerſten Vorpoſten der Franzoſen ſich bis auf das ...
Verluſte, aus ihrer Stellung vertrieben wurden, worauf am ...
Unter ſolchen höchſt ungünſtigen und ſo ſchwierigen ...
bewohner als Gefangene nach Frankreich, bis zur Auswechſelung ...
ſteď viehweidender Somatenen zu gerathen, aus welcher großen ...
des ſchon zwei Tage mangelnden Brodes, feine Truppen und ...
Nachdem der General Saint-Cyr durch die indeſſen nach ...
Chabran als Beſaßung in jener Stadt zurück. Er führte ...
als Franzoſen tódteten. Dann wurden ſie dem an der ...
Der ...
die Oña geſtüßt, ſich über Caſtanet, S. Coloma ...
unterzoge, dem ſtårkſten Feuer der Feinde preisgegeben werden ...
Da jedoch ben Marſchau Lugereau in jener Stadt ein ...
welche die Feſtungsgarniſon verſtärken ſollten, bei ihrem ...
von Seiten Claros, beide Punkte den Weſtphalen, ungeachtet ...
dieſem Regimente auszeichnete, und die geſammte Befaßung ...
hatten, zur augenblicklichen Rückkehr bedeutet, und die Werke...
Sturm an, hatten aber ſchon, ehe ſie die ...
ladenen anfehnlichen Vorrathe von Lebensmitteln aller Art nebſt ...
Marſchau Augereau fich wohl befinde, ſo übergab ihm nun ...
Zeit er, jedoch ohne ſein Geſuch, wieder zum ...
2 Kriegsſchiffe in den Hafen von Cette fich flüchten und ...
bindenden Redoute feft, wobei gegen 20 Spanier niedergemacht ...
ſowie durch ununterbrochenen Kampf, durch Krankheiten und ...
Obgleich der Marſchall hier die ſtrengſte Mannszucht ...
Während General Souham am 22. ſich um Beſalu aus. ...
wohner, als Räuber (brigand) bezeichnet, ſofort...
halb am 20. Januar von Hoſtalrich, welche Stadt ſeit ...
1 ...
2 ...
fchúkdonner des Kaſtels ſich von Neuem wieder erhob. Uuch ...
der Feind aus zu weiter Ferne, mithin ſehr unſicher...
rung von Lerida zu unterſtüßen, brach am 19. März ...
1 ...
werden mußte, und wenn ſie beſſer vertheidigt worden wäre...
Feuers, durch eine Abtheilung des Regiments Naſſau mit ...
Da Manreſa, als der Siß der Funta, die ...
Indeſſen erlitt das Detaſchement des Generals Schwarz ...
ten Gefechte aufgehaltene, nach einem neunzehnſtündigen Mar: ...
„Ich kann nicht verweilen, fånımtlichen Herren Stabss, ...
1 ...
durch dem wahrſcheinlichen Tode, daß er ſich, als ...
óſtlichen Seite der Stadt die zwiſchen 3,000 bis 4,000 Mann ...
Kaum war der Parlementair jenſeits unſerer ...
Obgleich nun unter folchen Verluſten ſich die Zahl der ...
Obgleich dieſe lettern ſich mit aller Entſchloſſenheit dem ...
. ...
ten des General Schwarz dürfte wohl in der großen ...
ſchung in Barcelona ein, und der herzoglich råchfiſche Truppen...
1 ...
等 ...
Feſtung durch die Diviſionen O'Donell und Campoverde ...
Straße zwiſchen beiden Feſtungen und eine Stunde von ...
Doch wie dort des Feindes Hand die Reihen des Regi...
Artilleriefeuer, wobei die Küraffiers die ſpaniſche Kavallerie auf ...
nach Figueras bei Medina angelegten Befeſtigungen zu bes ...
daten, welche nur noch kleine Stämme, die einzigen ...
als Franzoſen tódteten. Dann wurden ſie dem an der ...
aus dem 1. und 2. Regiment bergiſcher Truppen, ungefähr ...
Da die proviſoriſche Regierung, zur Erzielung der Einheit ...
die Oña geſtüßt, ſich über Caſtanet, S. Coloma ...
unterzoge, dem ſtårkſten Feuer der Feinde preisgegeben werden ...
Da jedoch den Marſchall Lugereau in jener Stadt ein ...
ſo hatten dagegen die große Wärme, der Mangel an ...
gegen Fornells zurückgedrångt. Jedoch fiel gegen Abend ...
dieſem Regimente auszeichnete, und die geſammte Befakung ...
: ...
ladenen anfehnlichen Vorrathe 'von Lebensmitteln aller Art nebſt ...
Marſchall Augereau ſich wohl befinde, fo úbergab ihm nun ...
Zeit er, jedoch ohne ſein Geſuch), wieder ...
1 ...
Obgleich der Marſchall hier die ſtrengſte Mannszucht ...
daß ſolches die geſdrachte Diviſion Claros, troß ihrer deshalb ...
halb am 20. Januar von Hoſtalrich, welche Stadt feit ...
1 ...
fühlbarer und ſo erzeugte die Ungewohnheit des Klimas und die ...
valaria durch mehrere Miqueletskompagnien vertheidigt, und ...
der Feind aus zu weiter Ferne, mithin ſehr unſicher...
worden und dieſe die Waffen ergriffen hatten, ſo nahmen ...
rung von Lerida zu unterſtüßen, brach am 19. März ...
nügend blieb, indem den Offizieren und Soldaten nun bereits ...
Seiten angriff. unaufhórlich in Athem hielt und ermüdete. ...
, ...
werden mußte, und wenn ſie beſſer vertheidigt worden wäre...
Feuers, durch eine Abtheilung des Regiments Naſſau mit ...
. ...
weimariſchen Detaſchements in die Flanke genommen und ſehr ...
der Kapelle gerichtet, weil dieſer die Stadt beherrſchte. ...
Indeſſen erlitt das Detaſchement des Generals Schwarz ...
ten Gefechte aufgehaltene, nach einem neunzehnſtündigen Mar: ...
Offiziere der Kompagnie beſtiegen, wobei eines Tages der Ver...
friſcher Munitionstransport am 3. April in Manreſa eintreffen ...
. ...
So hätte ſich General O'Donell mit ſeiner Hauptmacht am ...
Oberſten befehligte, gegen 1,000 Mann ſtarke Kolonne, bez ...
durch dem wahrſcheinlichen Tobe, daß er fich, als ...
3. '. * *: ...
doch einige Zeit hierauf ohne Verluſt wieder geſtoßen war, ...
beſchwerlichen, von beiden Seiten von hohen ſchroffen Gea ...
Obgleich dieſe lektern ſich mit aller Entſchloſſenheit dem ...
. ...
ſchung in Barcelona ein, und der herzoglich fåchfiſche Truppen...
wurden darauf nach Manreſa,, wo ſie von Neuem ein ...
Straße zwiſchen beiden Feſtungen und eine Stunde von ...
Doch wie dort des Feindes Hand die Reihen des ...
Artilleriefeuer, wobei die Küraſſiers die ſpaniſche Kavallerie auf ...
nach Figueras bei Medina angelegten Befeſtigungen zu ...
Hauptſtärke auf entgegengefekte Punkte zu ziehen wußte, ver: ...
daten, welche nur noch kleine Stämme, die einzigen ...
dort befindliche 6. italieniſche Infanterieregiment noch am ...
die Wachſamkeit der engliſchen Kriegsſchiffe unmöglich gemacht ...
und bezog dieſen Tag bei Hoſtalrich das Lager. Von ...
etwas Holz beſtandenen Berg herab vorrückte, am Fuße deſſel...
fallenden Thaue ausgelegt, wobei es hier einen Abgang von ...
In Oberkatalonien wurde zu dieſer Zeit für die der ...
pentheil zur Wegnahme der engliſchen Waarenniederlagen nach ...
1 ...
verwendete, 300 Mann ſtarke, Dragonerregiment Numancia ...
nachher von da nach den baleariſchen Inſeln, ſowie ſpåter ...
fechte, gegen 200 Mann der abgeſchnittenen ſo überraſchten ...
in den Trúmmern ihrer Håuſer lebenden Einwohner, die meiſt ...
dieſer Zufuhr von jener Feſtung nach Barcelona, zum Auf...
Da Anfangs November der Waſſerſtand des Ebro fich ...
rúdte theilweiſe bis an die zweite Parallele vor, ſteďte ...
ſer Antrag wurde aber vom General Suchet verworfen und ...
und unterzeichnet wurde, worauf alsbald der General Suchet ...
Mann mit befekte, zu erfreuen hatte, ſo verlor ...
Sachſen auf und langte über Saarbrück, Homburg und Mainz...
* ...
Die Offiziere kamen in eine zum Gefängniß eingerichtete ...
man eine bedeutende Anzahl über ſie hervorragender Kirchen, ...
Stelle entfett und zu harter Arbeit wie ein Galeerenſklave ver...
doch von der Küſte war faſt nichts als der Schaum ...
zu können, bleiben mußte. Dabei hatte die ſpaniſche ...
1 ...
andern Tages durch eine Anzahl derſelben und zwar mittelft ihrer ...
ůber 14,000 Seelen, wohnen größtentheils in zerſtreutliegenden ...
der Inſulaner, der auf ſeinem Kopf eine ungeheuer große ...
Bei einem Todesfalle verſammeln ſich alle Verwandte und ...
darüber im Kreiſe herum, bis alle Körner fich aus ...
} ...
Beilage III. . ...
Vom meiningiſchen Kontingente: ...
R e n v o i ...
f'f. Angriff der vereinigten Divisionen von Wartensleben und Prinz ...
SCHLACHT BEL AUERSTAEDT am 11.October 1806. ...
1 ...
...
Die Gegend zwischen BARCELONA U. MANRESA ...
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Geschichte der Feldzüge des Herzoglichen Sachsen-Weimarischen Scharfschützenbataillons im Jahre 1806 und des Infanterieregiments der Herzöge von Sachsen in den Jahren 1807, 1809, 1810 und 1811

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Geſchichte der Feldzüge de 6

Herzoglich Sachſen - Weimariſchen

Scharfſchüßenbataillons im Iahr 1806 und des

Infanterieregiments der

Herzoge von Sachſen in den Jahren 1807 , 1809 , 1810 und 1811 . Von

Ludwig Freiherrn von Seebach , Großherzoglich Sächſiſchem Major und Kammerherrn, Ritter des Großherzoglich Sáchſiſchen Hausordens vom weißen Falken, der Königlich Franzöſiſchen Ehrenregion und des Serzoglich Sachſen Erneſtiniſchen Hausordens 26.

Mit

4

P l å ne n.

e i mat

18 3 8 .

Gedrudt auf des Verfaſſere eigene Koſten. Kommiſſionsverlag von B. F. Voigt in Weimar.

( + 3.18aq Se31 Seiner Königlichen Hoheit,

Carl Friedrich, Großherzoge von Sachſen - Weimar- Eiſenach uc. 2 .

Seiner Herzoglichen Durchlaucht,

Ernſt, Herzoge von Sachſen - Koburg - Gotha 2. .

Seiner Herzoglichen Durchlaucht,

Bernhard Erich Freund , Herzoge von Sachſen - Meiningen - Hildburghauſen uc. zc.

Seiner Herzoglichen Durchlaucht,

Joſeph, Herzoge von Sachſen - Altenburg ?c.

20.

in tiefſter Ehrfurcht zugeeignet vom Berfaffer ,

V o r b e me r k u n go

Das im Jahre 1788 errichtete herzoglich fachſen - weimaris ſche Jägerbataillon , welches am 4. April 1796 mit der Ges fammtſtärke von 25 Offizieren , 552 Unteroffizieren und Ges meinen , in 4 Kompagnien rangirt , nebſt 110 Reit- ., Pad- und Wagenpferden , unter den Befehlen des Oberſtlieutenants von .

Germar aus Eiſenach abmarſchirt und am 13. deſſelben Mo

nats in Mainz eingetroffen war , wo es ſich mit dem unter dem Kommando des kurfürſtlich ſáchſiſchen Generallieutenants von Lind ſtehenden 10,000 Mann ſtarken kurſächſiſchen Ar meekorps vereinigt und der unter dem Oberbefehle des Reichs feldmarſchals Erzherzog Karl ſtehenden öſterreichiſchen Armee am Niederrhein angeſchloſſen hatte , war während dieſes ganzen

Feldzugs meiſtentheils Kompagnieweiſe detaſchirt und mit der leichten Kavallerie zum Vorpoſtendienſte verwendet worden. Das Bataillon hatte am 15. Juni dieſes Jahres an dem blutigen Gefechte bei Weklar gegen das vom General Lefebre befehligte

franzöſiſche Korps , und zwar bei der Wegnahme des Dorfes Altenburg und der Beſeßung der Höhe von Altſtädten , den

wirkſamſten Antheil genommen und mit Aufopferung an Tods 1

ten und Bleſfirten auf das Entſchiedenſte zu dem günſtigen Reſultate, daß der bei dieſem Gefechte verwundete General Lefebre fich mit Verluſt von 1 Fahne , 6 Kanonen , 1 Haus bike , eines großen Theils der Bagage und mehr als 800 Mann an Todten , Verwundeten und Gefangenen hatte zurück

ziehen müſſen , mit beigetragen. Später war das Bataillon dem öſterreichiſchen Korps des Generals Haddik einverleibt worden und eine Kompagnie deſſelben hatte noch an dem Vor:

poſtengefechte bei Wildbad Antheil genommen ,1 worauf es ſich wieder am Neckar mit dem kurſächſiſchen Korps vereinigte und mit demſelben , da die kaiſerlich öſterreichiſche Urmee fich wes gen des unaufhaltſam fiegreichen Vordringens der Franzoſen am Oberrhein und in das Innere von Franken eiligſt gegen die öſterreichiſchen Erblande zurúdzog , gleich faus den beſchleu nigten Rückmarſch nach Sachſen vollführte und am 10. Auguſt dieſes Jahres wieder in Weimar einrüdte.

Im Monat Dezember 1805 war das Bataillon mobil gemacht, jedoch bald darauf und zwar durch den Frieden zu

Preßburg und deſſen Folgen wieder auf den Friedensfuß geſegt worden , ſo daß blos am 3. Dezember dieſes Jahres vom herzoglich ſachſen - weimariſchen Huſarenkorps ein Kommando von 22 Pferden von Weimar nach Gera zum Ordonnanz dienſte beim Fürſten von Hohenlohe , als die Demonſtration der königlich preußiſchen Urmee gegen Frankreich ſtattfand, ausmarſchirte, und erſt am 7. März 1806 wieder nach Weis mar zurückkehrte.

Nachdem in der Mitte des Monats September 1806 die Mobilmachung des herzoglich ſachſen - weimariſchen Scharf

ſchüßenbataillons erfolgt und hierauf unterm 4. Oktober zwis ſchen dem Könige von Preußen und dem Herzoge von Sach

ſen - Weimar und zwar preußiſcher Seits von dem Oberſten und Generalintendanten von Guionneau und weimariſcher

Seits von dem Kammerherrn und Majur von Pappenheim zu Erfurt eine Konvention unterzeichnet worden , vermoge welcher 1

dieſes Bataillon nebſt ungefähr 40 Mann weimariſchen Huſa:

ren auf 12 aufeinanderfolgende Monate in königlich preußiſche Dienſte zu treten beſtimmt wurden , um an dem bevorſtehen : den Kampfe gegen die Franzoſen und deren Uuiirte mit Theil zu nehmen , ſo ſchloß ſich daſſelbe in dieſem Jahre beim Be: ginne des Krieges zwiſchen Preußen und Kurſachſen gegen Frankreich und den Rheinbund der deutſchen Fürſten unter Kai: fer Napoleon's Protektorate der königlich preußiſchen Armee an.

Das mit gutgezogenen Büchſen bewaffnete Bataillon beſtand

aus 24 Offizieren *) , 718 Unteroffizieren und Gemeinen nebſt 1

46 Pads und Wagen - Knechten und 107 Reit- , Pad- und Zug -Pferden und marſchirte am 8. Oktober von Weimar nach Erfurt, wo es bei ſeinem Einmarſche vor dem Könige von Preußen und dem Generalfeldmarſchall von Möllendorf vorbei: defilirte und hier , anſtatt ſeiner frühern Beſtimmung, der un *) Die Liſte derſelben folgt in der Beilage I. 1*

4

ter den Befehlen des Generals der Kavallerie, Herzogs von Sachſen - Weimar , ſtehenden Avantgarde der großen preußiſchen Armee einverleibt zu werden , (da ſolche der veränderten Zeit: umſtånde halber ſich bereits vorwärts im Thüringer Walde befand ,) bei der Hauptarmee unter dem Könige und dem Her: zoge von Braunſchweig -Lüneburg, der erſten unter Kommando

des Prinzen von Oranien ſtehenden Diviſion der leichten In fanteriebrigade des Generalmajors von Oswald , welche lektere noch aus dem Fúſilierbataillon von Oswald und 5 Eskadrons Herzog von Würtemberg Huſaren beſtand *) , ſowie die mit ausinarſchirten weimariſchen Huſaren theilweiſe der Avantgarde des Herzogs von Sachſen - Weimar und der Hauptarmee , um größtentheils bei den Capitaines des Guides gebraucht zu werden , zugetheilt wurden .

Nach am 9. Oktober abgehaltenem Raſttage trat die ges

ſammte Brigade des Generalmajors von Oswald am 10. ihren Marſch von Erfurt nach Stadt - Ilm an , wo während deſſel ben die anhaltende Kanonade des Gefechts bei Saalfeld deut: lich gehört wurde , und des Nachmittags rúdte dieſer General mit ſeinem Fúſilierbataillone und mit 2 Kompagnien des Ba: taillons Weimar in Stadt - Ilm ein , wogegen die 2 andern I

Kompagnien dieſes Bataillons unter dem Major von Germar in dem eine Stunde von dieſer Stadt gelegenen Dorfe Wil lersleben , die Huſaren von Prinz Eugen aber in den naheges legenen Dertern die Quartiere bezogen. Nach erfolgtem Eintreffen zu Stadt - Ilm wurden daſelbſt die Thore befekt und 1 Kompagnie des Bataillons Weimar bezog auf einem dort nahe gelegenen Berge die Vorpoſten. *) Zur Diviſion Prinz von Oranien gehörten noch 2 Grenadierba : taillone von Knebel und von Reinbaben , 4 Infanterieregimenter von Möllendorf , von Wartensleben , von Puttkammer und Prinz

Ferdinand, jedes zu 2 Bataillonen , 2 Kavallerieregimenter Leib kúraſſiers und Karabiniers , 1 Zwölfpfünder- und 1 reitende 1

1

Batterie.

$

>

5

Des Abends 7 Uhr kamen preußiſche und kurſåchfiſche ver ſprengte und bleſſirte Soldaten , ſowie ſpåter der preußiſche General von Pelet nebſt ſeinem Detaſchement Fúſilieren , Jå gern , einer halben berittenen Batterie und mit einigen ſeinen Rückzug deckenden Eskadrons kurſåchfiſcher Huſaren , ſowie hierauf noch 1 Bataillon vom Regimente von Müffling init der Nachricht von dem unglücklichen Gefechte bei Saalfeld gea gen die vom General Suchet befehligte Vorhut vom 5. fran : zófiſchen Armeekorps unter Marſchall Rannes und von dem

Tode des Prinzen Louis Ferdinand von Preußen an * ) , welcher die zwiſchen Ilmenau und Saalfeld in den Thüringer Wald:

påffen geſtandene, aus preußiſchen und kurſächſiſchen Truppen zuſammengefegte 6,000 Mann ſtarke Avantgarde der Linken : Flügel - oder Fürſt von Hohenloheſchen Armee befehligt hatte. Auf dieſe unglückliche Nachricht ſammelten und lagerten ſich die geſammten Truppen auf dem dortigen Marktpla , und

nachdem die zur Feldwache detaſchirte Kompagnie des Bataillons Weimar wieder eingerůckt war , marſchirte der General von Oswald mit ſeinen Truppen am ſpåten Abend von Stadt- Ilm nach Krannichfeld , auf welchem Marſche die verſchiedenen Dea taſchements wieder zu ihm ſtießen und die geſammte von Ds . wald'ſche Brigade nach Mitternacht eintraf, bis Mittags den 11. die Anhöhen bei dieſer Stadt beſeßt hielt und dieſen Tag noch bis Weimar marſchirte, wo , am Abend angekommen, das Bataillon Weimar , der Kürze der Zeit und der ſtarken fich vorfindenden preußiſchen Einquartierung halber , ſich freiwillig einzuquartieren den Befehl erhielt. Da ſeit dem 11. das Hauptquartier des Königs fich in Weimar und die Hauptarmee in deſſen Nähe , und zwar zwiſchen Oberweimar und Umpfera ſtedt, im Lager befand, dabei die großen Truppenmaſſen bereits ſeit mehreren Tagen um Sena , Weimar und Erfurt geſtanden .

*) Ein bei Wólsdorf errichtetes Denkmal , aus der königlichen Eiſen: gießerei zu Berlin , verewigt den hier durch die Hand eines fran zöſiſchen Huſarenunteroffiziers gefallenen Prinzen .

hatten , fo war vorzüglich hier und in der Umgegend ſchon ein großer Mangel an den nöthigſten Lebensmitteln ſehr fühlbar. Einem unterm 11. d. M. erlaſſenen Armeebefehle zufolge

follte das herzoglich weimariſche Scharfſchüßenbataillon nebſt der 2. Warſchauer Fúſilierbrigade, den Huſarenregimentern von Blücher und Herzog Eugen von Würtemberg , ſowie dem Dragonerregimente von Irwing und der reitenden Batterie Schorlemmer, unter Kommando des Generallieutenants von

Blücher die neue Avantgarde bei der Hauptarmee formiren. Die Bataillone Weimar und von Oswald , welche am

12. Morgens gegen 9 Uhr von Weimar abmarſchirt waren , trafen gegen Mittag in dem Dorfe Dettern in den Quartieren

ein und ſtellten daſelbſt ſogleich die erforderlichen Vorpoſten

aus , indeſſen die übrigen Truppen in den nahe gelegenen Der: tern einquartiert wurden . Am 13. Mittags brach die von OS wald’ſche Brigade von da auf , marſchirte bis in die Gegend von Mellingen , wo ſie bis gegen Abend , während welcher

Zeit fich eine kleine Kanonade aus der Gegend von Jena her hören ließ , verblieb , und rückte ſodann von hier , ſpåter bei Umpferſtedt die Chauſſee gewinnend , über Oberroßla , Reißdorf Abends nach 10 Uhr nach Auerſtådt, wo ſeit dem Nachmit:

tage das Armeehauptquartier des Königs und des Herzogs von Braunſchweig fich befand , auf den rechten Flügel der preußia 1

ſchen Armee , von welcher die Diviſionen Graf von Schmettau vor Auerſtådt, und die von Prinz von Oranien und Graf von Wartensleben ſowie die Reſervediviſionen von Kunheim und von Arnim hinter dieſem Orte kampirten , in Bivouat. *) Die 52 Bataillone, 70 Eskadrons , ſo wie 15 reitende

und Fuß - Batterien , von welchen lettern jedoch 2 nicht anka : men , und im Ganzen 36,000 Mann Infanterie und 9,600 .

Mann Kavallerie ſtarke Hauptarmee beſtand aus den 3 Divis fionen der Generallieutenants Prinzen - von Oranien , Grafen von Wartensleben und Grafen von Schmettau , von welchen *) Man fehe Plan I.

1

-

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jede ein leichtes , 10 Linienbataillone, 15 Eskadrons, 1 reiz tende und 2 Fußbatterien zählte , ſowie noch aus den unter dem Generallieutenant Grafen von Kalkreuth ftehenden 2 Res

fervediviſionen der Generallieutenants Grafen von Kunheim und von Urnim , wovon der Beſtand der erſtern 8 Bataillone, 15 Eskadrons , 1 reitende und 2 Fuß- Batterien , der der andern 10 Bataillone, 10 Eskadrons, 1 reitende und 2 Fuß - Batterien

war. Außerdem gehörte noch zu der Hauptarmee das weimaris ſche Scharfſchüßenbataillon. Gleichzeitig hatte die verbundene preußiſch - fåchſiſche Armee unter dem Fürſten von Hohenlohes Ingelfingen , deren Stärke vor dem Gefechte bei Saalfeld 50 Bataillone , 77 Eskadrons und 13 Batterien (von denen 25 Bataillone und 32 Eskadrons kurſåchſiſche Truppen waren) betrug, von der Höhe zwiſchen Kotſchau und Iſſerſtedt, von welcher hinunter die von Weimar nach Jena führende Chauſſee 1

geht 1, bis gegen Stapellendorf, und die Avantgarde derſelben unter dem Generalmajor Grafen von Tauenzien zwiſchen Biers

zehnheiligen und Lüßeroda , ſowie das gegen 10,000 Mann ſtarke Korps des Generallieutenants von Rüchel bei Weimar Stellung genommen , um vereint den Marſch der Hauptarmee unter dem Könige zu decken . Die Geſammtſtärke diefer bei 1

I

Auerſtådt und bei Sena verſammelten preußiſchen und fachli

ſchen Hauptmacht betrug angeblich 85,180 Kampffähige , ſo wie das Korps des Generallieutenants von Rüchel gegen 10,000 Mann.

Dagegen war die in Bamberg verſammelte franzöſiſche Urmee von da aus in drei Kolonnen getheilt , und zwar die erſte úber Bayreuth , Hof und Plauen 1, die zweite über Kro : nach und Lobenſtein nach Zuma und die dritte über Koburg, Gråfenthal nach Saalfeld und nach den am 9. Oktober bei

Schleiz gegen die preußiſch - fåchfiſche Diviſion unter dem Ges neralmajor Grafen von Tauenzien , gleichwie am 10. bei Saal

feld gegen die preußiſch - ſächſiſche Avantgarde des Generallieu tenants Prinzen Louis Ferdinand von Preußen gewonnenen Gefechten am 13. Oktober bis Naumburg und Sena , in wel:

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cher Stadt dieſen Tag das Hauptquartier des Kaiſers Napo leon ſich befand, vorgerůkt , und beſtand aus den Armeekorps der Marſchålle Davouſt , Bernadotte (Prinzen von Pontes Corvo), Cannes , Augereau ,1 Ney und Soult , ſowie aus den Dragoner - und Kůraſſier - Diviſionen des Prinzen Murat (Großherzogs von Berg).

Die Abſicht des Herzogs von Braunſchweig war , den kommenden Tag die Stellung bei Freiburg zwiſchen der Un ſtrut und der Saale zu beziehen. Indeſſen war von einigen am 13. gegen Abend beim Dorfe Haſſenhauſen durch die preußiſche Kavallerie gefangen genommenen feindlichen Reitern ausgeſagt und durch andere Nachrichten beſtätigt worden , daß der Marſchall Davouſt mit ungefähr 28 Bataillonen unter

den Diviſionsgeneralen Friant , deſſen Diviſion 11,100 Mann, Morand 8,971 Mann und Gudin 9,570 Mann ſtark, ſowie

mit einer aus 3 leichten Kavallerieregimentern beſtehenden Dia viſion unter dem General Vialannes , daber im Ganzen mit

32,284 Mann und nächſtdem der Prinz Murat mit 4 Dra: goner- und 2 Kúraſſier - Divifionen in und bei Naumburg

ſtånden und daß die Saalbrücke bei Köſen unverſehrt wåre. Da jedoch der mit einer Rekognoszirung beſchäftigte Marſchall Davouſt den Anmarſch der Diviſion von Schmettau beobach tet hatte , ſo ließ derſelbe hierauf die Brücke bei Koſen mit 2 Bataillonen bereken.

Nachdem die Hauptarmee großentheils, ohne auch nur die noth wendigſten Lebensmittel , an welchen ſowohl für Menſchen , als auch für Pferde ein wirklicher Mangel bereits vorhanden, verab reicht erhalten zu haben 1, eine bei dem unausgelegten Fallen eines naßkalten und dicken Nebels unruhige Nacht durchwacht 1

hatte , ſetzte ſich diefelbe am 14. des Morgens gegen 6 Uhr,

bei anhaltendem ſtarken Herbſtnebel, ſo daß man kaum 40 bis 50 Schritte weit ſehen konnte , durch Auerſtådt auf der Straße nach Naumburg in Marſch. Die Packpferde folg:

ten hinter der lebten Armeediviſion , ſowie das Fuhrwerk hins

ter der Armeereſerve. Preußiſcher Seits hatte man den Plan,

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daß die Diviſionen Prinz von Oranien und von Wartensleben bei Freiburg die Unſtrut, und die Reſervediviſionen dieſen Fluß bei Laucha überſchreiten , die Diviſion von Schmettau aber dieſen Marſch auf den Höhen von Köſen decken ſollte. Die Kaval

lerie der lektern nebſt einigen Regimentern der Reſerve ſollte unter dem Generallieutenant von Blücher zur Avantgarde die nen , und dieſer General ſekte ſich mit denſelben unverzüglich gegen Gernſtådt und Haſſenhauſen in Marſch. Da der größte Theil der Armee auf einem einzigen ſehr ſchlechten Wege Auer : ſtádt pafſiren mußte, ſo bewirkte dieſes Borziehen der noch I

hinterwärts befindlichen Kavalerie, daß zwiſchen den Diviſio nen große Zwiſchenräume entſtanden , das Vorrücken derſelben aufgehalten und daß einige Batterien 12pfünder ſelbſt nicht ge hörig folgen konnten. Der Marſchall Davouſt, in der Ab

ficht, gegen den preußiſchen linken Flügel vorzudringen , hatte 1

indeſſen die 2 Bataillone, welche die Brücke bei Kóſen belegt hatten, nebſt einiger Kavallerie zwiſchen 5 und 6 Uhr des Mor: gens gegen Haſſenhauſen vorrücken laſſen. Als fo die preußiſche Armee im dichten Nebel gehúlt vorwärts marſchirte, ſtieß zwiſchen 7 und 8 Uhr die Spike der Avantgarde von der Diviſion von Schmettau , bei welcher ſich der König eben an der Tête befand ,2 jenſeits des Dorfes Poppel auf einen kleinen Trupp feindlicher Kavallerie , welcher von 2 Eskadrons nebſt der reitenden Batterie von Graumann

angegriffen und bis hinter Haſſenhauſen zurückgejagt wurde ; da jedoch dieſelben hier die Vorbut von der Infanterie der

Diviſion Gudin trafen und in der Dunkelheit mit einem un: vermuthet mỏrderiſchen Kartåtſchenfeuer empfangen wurden , ſo

zog ſich die Kavallerie eiligſt zurück, und ein Theil der reiten : den Batterie,1 deren Chef getödtet wurde , fiel dabei in feind

liche Hände. Ein gleiches Geſchick hatte eine zweite , kurz hierauf als Erſak derſelben vorbefehligte reitende Batterie , da dieſe von der fie deckenden Kavalerie blosgeſtellt wurde. Der General von Blücher ging hierauf zur Deckung des Aufmars

ſches der Infanterie faſt bis vor Beckwar vor , und die Divi:

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fion von Schmettau marſchirte alsbald vor dem Dorfe Tauch : wiß und bis faſt vor Bedwar auf. Indeſſen war die ganze Divifion Gudin hinter Haſſenhauſen angekommen , befekte dieſes Dorf , fendete eine dichte linie von Zirailleurs gegen Zauchwitz und Rehhauſen vor und begann den Kampf gegen

die Diviſion von Schmettau, welche die Ankunft der Diviſion von Wartensleben , um mit derſelben vereint zum Angriff über: zugehen , erwartete , mit einem ſehr lebhaften und wirkſamen Feuer.

Der General von Blücher war um dieſe Zeit mit unge:

fåhr 20 Eskadrons Kavallerie gegen Punſcherau vorgegangen , wo er , auf dem åußerſten rechten Flügel des Feindes angelangt, ohne Unterſtübung einer reitenden Batterie , da zwei ſolche bes reits , wie oben erwähnt , verloren gegangen waren , trok der noch herrſchenden Dunkelheit , die eine große Unſicherheit bei den Operationen erzeugte , wiederholte Angriffe auf die in Vier: ede formirte franzöſiſche Infanterie, von welcher dieſelben aber ſåmmtlich mit der größten Entſchloſſenheit abgeſchlagen wurden, unternahm , und hierauf mit bedeutendem Verluſte gegen Eckarts : berga zurůdging , wodurch der linke preußiſche Flügel gar keine .

Kavallerieunterſtüßung mehr hatte und deſſen Ueberflügelung fehr begünſtigt wurde. 216 Vorſpiel zur leßtern , zog der

Marſchall Davouſt die gerade zu dieſer Zeit auf dem Kampf plage eintreffende Diviſion Friant nach ſeinem rechten Flügel

und ließ ſie das Dorf Spillberg beſeßen. Während dieſer Vor: gånge hatten das Scharfſchützenbataillon Weimar und das Fúſilierbataillon von Oswald ,

ſowie 4 Bataillone Garde

im zweiten Treffen zur Deckung der rechten Armeeflanke gegen die Saale und die Ilm folgende Stellungen eingenommen : Beide leichte Bataillone ſtellten ſich in dem für ſie ſehr vor: theilhaften Terrain , und zwar das erſtgenannte mit ſeinem rechten Flügel vor der in der Tiefe bei Stadt- Sulza liegenden Emſenmühle und das zweite , das ſich dem linken Flügel deſſels ben anſchloß, långs des in einem engen Thale am Saume des ſogenannten Lindenlohholzes vorbeifließenden Emſenbachs hin:

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ter Bäumen ſo en débandade auf, daß fie hart vor ihrer

Fronte dieſen Bach und den etwas entfernt liegenden Sonnen berg, ſowie im Rüden den mit dem Lindenlohholze beſtandes nen Berg hatten , hinter welchem legtern in einiger Entfernung, und zwar auf der Anhöhe bei Stadt - Sulza die 4 Bataillone

Garde und 1 durch zwei Eskadrons von Herzog Würtemberg Huſaren gedeckte 12pfünder Batterie aufgeſtellt waren. Vom Bataillon Weimar war der Sekondlieutenant von Crayen

nebſt 40 Mann nach Auerſtådt detaſchirt. Um , nach Umſtan den , über den Emſenbach auf vielen Punkten zugleich ſchnel ler und bequemer paffiren und vorrůcken zu können , wurden fogleich entlang deſſelben, in geringer Entfernung von einander, die in der Emſenmühle vorgefundenen Bohlen und Breter darüber gelegt.

Ungefähr gegen 9 Uhr traf die erwartete Diviſion von Wartensleben bei der im Gefechte begriffenen Diviſion von Schmettau ein und vollzog ſogleich zur Rechten der lektern ihren Aufmarſch. Die vorauseilende Kavallerie ( Regiment von Irwing Dragoner) vertrieb die bei Rehhauſen befindlichen feind: lichen Tirailleurs , und hieb eine bedeutende Zahl derſelben,

welche weiter zurück im Sammeln begriffen waren , nieder , ſo daß hier ein ganzes franzöſiſches Bataillon vernichtet wurde. Es mochte 9 Uhr feyn , zu welcher Zeit der ſtarke Nebel durch eine ſchöne Herbſtſonne nach und nach verdrängt wurde und allenthalben Flüchtlinge mit ihren Habſeligkeiten aus den bez nachbarten Dörfern ankamen , als die Diviſionen von Schmettau und von Wartensleben zu avanciren begannen , und alles, was ſie von Franzoſen vor oder auf der Südſeite von Haſſenhauſen antrafen , bis in die Gårten dieſes Dorfes und die daſelbſt befindlichen Hohlwege zurückdrängten und ungefähr 800 Schritte von dieſem Orte , um ſich zum Sturmangriff auf denſelben zu 1

ſammeln , Halt machten . Da eine ſchwere Batterie dieſer Dis viſion durch den Grund von Rehhauſen nicht hatte paſſiren

können , ſo konnte dieſer Ort nur mit einer Batterie beſchoſſen werden. Während deſſen und gerade in dem ſo wichtigen Uugen:

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blicke wurden aber nicht allein der Herzog von Braunſchweig, fondern auch der Graf von Schmettau und Graf von Wartens leben , ſowie die zwei Brigadegenerale von Wedel und von Greiffenberg durch Bleſſuren außer Dienſtthätigkeit geſegt, wo: durch faſt alle obere Führung des preußiſchen Heeres verloren

ging , gleichwie auch ſpåter noch der Feldmarſchall von Möllen: 1

dorf verwundet ward. Mittlerweile hatte die Diviſion Friant vom Dorfe Spilberg aus ihre Bewegungen begonnen und ihre Kavallerie die 2 von der Diviſion von Schmettau gegen Zeckwar aufgeſtellten Bataillone zum Rückzuge genöthigt, worauf die Zirailleurs hinter der Linie der Preußen ſelbſt bis gegen

Poppel vordrangen , und endlich die bereits hart mitgenommene Diviſion von Schmettau in ihrer Flanke angriffen, und bis

Tauchwiß zurückwarfen , ſo daß dieſelbe ihren linken Flügel an Tauchwig anlehnte , indeſſen ihr rechter mit der Diviſion von

Wartensleben in Verbindung blieb und von legterer ihr einge nommenes Terrain hartnäckig vertheidigt wurde. Bereits früher war die Diviſion Prinz von Oranien zur Unterſtüßung der Schlachtlinie, und zwar mit der einen Hälfte

auf den linken Flügel und mit der andern zur Unterſtüßung des Zentrums derſelben , herangerückt, während ihre Kavallerie gleich von Auerſtådt aus ihren Marſch nach Neu - Sulza nahm.

Indeſſen eine Brigade dieſer Diviſion durch Rehhauſen vorging, růckten 4 Bataillone derſelben unter dem Prinzen Heinrich von Preußen nach Tauchwiß vor , welcher ſowohl von hier als auch von Poppel die feindlichen Tirailleurs verjagte und ſich an die

Diviſion von Wartensleben anſchloß. Die zurückgeſchlagene Infanterie der Diviſion von Schmettau , welche hinter Tauch wiß wieder geſammelt worden war , folgte theilweiſe dem Prin: zen Heinrich in zweiter Linie , während der Reſt derſelben ſüd weſtlich von Tauchwiß aufgeſtellt wurde. Hierauf begann ein neues Vorrücken und zwar bis vor Haſſenhauſen , wo der größte Theil der Diviſion Gudin fich zur Vertheidigung in der Fronte vereinigte , während deſſen die kurz vorher da eingetroffene. Diviſion des Generals Morand

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dieſes Dorf gegen alle Angriffe in der linken Flanke beckte, fo baß zwiſchen 10 und 11 Uhr von beiden Theilen das Terrain

ſtehenden Fußes vertheidigt wurde. Mittlerweile eröffnete eine am Kirchhofe von Spilberg aufgeſtellte feindliche Batterie von 12 Ranonen ein ſehr wirkſames Feuer auf den linken Flügel der Preußen , unter deren Schuße die Diviſion Friant aber :

mals gegen Tauchwih vorrückte und ohne Schwierigkeit die 4 Bataillone unter dem Prinzen Heinrich in Flanke und Rücken nahm , welche lektere , beſchoſſen von drei Seiten , nach eini

ger Zeit ſich nach Rehhauſen zurückzuziehen genöthigt wurden. Nachdem nun das Kanonen - und Kleingewehr - Feuer von einem Flügel zum andern ununterbrochen bei Haſſenhauſen,

Tauchwig, Spilberg und Rehhauſen, mit abwechſelndem Glücke beider Theile bis etwas nach 11 Uhr fortgedauert hatte, ka men zu der Zeit unter dem Prinzen Wilhelm von Preußen

10 Eskadrons des Leibkúraffier - und des Karabinier - Regi ments von der Diviſion Prinz von Oranien über den Hölzern bei Stendurf und Neu :Sulza auf dem rechten preußiſchen Flügel an und attakirten hierauf die , durch 4 bis 6 Kanonen kräftig unterſtügte, in Vierecke formirte, 3 Bataillone ſtarke Infanterie des von aller Kavallerie entblóſ'ten feindlichen linken

Flügels , welcher Angriff jedoch an der beſonnenen Feſtigkeit des Fußvolks ſcheiterte, ſo daß ſich die preußiſche Reiterei theilweiſe über Rehhauſen und andern Theils über Sonnendorf , den 1

Sonnenberg und bei der Emſenmühle, an den hier aufgeſtell ten Bataillonen Weimar und von Oswald entlang nach Wuer

ſtådt zurůdzog. Obgleich nun von den Reſervediviſionen der Armee 19 Bataillone nebſt 15 Eskadrons , ſowie 3 Bataillone von der

Diviſion Prinz von Oranien zu dieſer Zeit am Gefechte noch

gar nicht Theil genommen hatten, auch Gencral von Blücher dem Könige von Preußen den Vorſchlag gemacht haben ſoll, mit dies ſen vereinigten Kräften den Feind nochmals anzugreifen, fo be fahl doch der König , den Rúdzug gegen Weimar anzutreten, um fich, da man die Fürſt von Hohenloheſche Armee noch bei

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Kapellendorf, ſo wie das Korps des Generallieutenants von Rüchel bei Weimar ftehend glaubte , mit beiden zu vereinigen und für den folgenden Tag eine zweckmäßige Stellung zu wäh. len .

Darüber wurde vom Generalmajor von Saſtrow in

Auerſtådt folgender Befehl bekannt gemacht: ,,Die Direktion des Marſches geht nach Weimar. Die Reſervediviſionen machen die Arriergarde unter dem General von der Kavallerie Grafen von Kalkreuth ; die übrigen Regi:

menter , und was nicht dazu gehört , werden ſich auf der Chauſ 1

ſee nach Weimar ſo viel als möglich zuſammenhängen , ohne daß ſie gerade ihre Ordre de Bataille genau befolgen. Sen ſeits Weimar feßen ſich die Truppen långs der Straße gegen den Ettersberg. Alles links abmarſchirt." Die geſchlagenen Truppen zogen daher unter dem Kom: mando des Feldmarſchalls von Möllendorf eines Theils durch Auerſtådt und andern Theils durch Reißdorf mit Ordnung fich

zurück, während deſſen der General Graf von Kalkreuth mit obengedachten friſchen Reſervetruppen , von welchen zu der Zeit 2 leichte Bataillone bei der Emſenmühle, 4 Bataillone Garde auf der Anhöhe bei Stadt - Sulza , 13 Bataillone und 15 Eskadrons zwiſchen Auerſtådt und Gernſtådt, ſowie 3 Ba:

taillone zwiſchen lebterm Ort und Tauchwiß ſtanden , den Üb marſch deckte.

Die Franzoſen folgten den abziehenden Truppen in 3 Kolonnen nach , von welchen eine in der Linie von Zedwar, Bendorf und Lisdorf vorgerückt war , wo ſie durch das Kanos nenfeuer der zweiten Reſervediviſion etwas in ihrem Vorgehen

aufgehalten wurde , welche ſpåter links abmarſchirte, um ſich

auf den Höhen von Edartsberga wiederum aufzuſtellen. Uns dere feindliche Kolonnen drangen in der Mitte theilweiſe gegen Tauchwiß , theilweiſe gegen Rehhauſen vor , hinter welchem er: ſtern Dorfe 3 Grenadierbataillone unter dem Prinzen Auguſt von Preußen beharrliche Gegenwehr leiſteten und erſt nach

mehrmaligem Befehle fich bis an die hinter Gernſtadt aufge ſtellte Brigade, und längere Zeit nachher, von der Reſerveka

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vallerie und der des Generals von Blücher gedeckt, durch Auers

ſtádt zurüđzogen. Die dritte über Sonnendorf anrüdende Kos lonne von der Diviſion Morand *) zeigte ſich gegen 12 Uhr ben leichten Bataillonen Weimar und von Oswald gegenüber und führte auf dem Sonnenberge 6 Geſchüße auf, von wel:

chen gleich im erſten Augenblicke mehrere Artilleriſten und Pferde durch das Feuer der weimariſchen Scharfſchüßen getódtet wur den , und da kurz hierauf eine ſehr zahlreiche feindliche Tirail leurlinie des 13. leichten Infanterieregiments den vor der Stellung des en débandade aufgeſtellten Bataillons Weimar

liegenden Berg herabzurücken verſuchte, ſo ward dieſelbe durch ein lebhaftes und ſicheres Feuer empfangen und ihr dadurch nicht allein viele Leute getödtet und verwundet , ſondern fie auch am weitern Vordringen verhindert. Das Gefecht dauerte ſo eine Zeit lang fort, als nun auch die franzöſiſche Batterie

ein heftiges Feuer auf das Bataillon Weimar eröffnete, wobei gleichzeitig zur Vertreibung deſſelben eine bedeutende Anzahl feindlicher Tirailleurs , welchen mehrere ſtarke Infanterieabtheis lungen des 56. Regiments folgten , den Berg ſchnell herab :

rückte, um den Grund, in welchem der Emſenbach fließt , zu überſchreiten , wodurch nun das Bataillon , nachdem es ſeiner ganzen Linie entlang ein wiederholtes wirkſames Feuer auf den andringenden Feind unterhalten hatte, der großen Uebermacht

deſſelben zu weichen und ſich unter deſſen lebhaftem Geſchůzfeuer *) Die Berichte über die Schlacht bei Auerſtadt weichen darin von einander ab, daß ein Theil derſelben die Diviſion Friant, anſtatt der Diviſion Morand, den linken Flügel des Davouſtrohen Urmee : korps einnehmen låßt , während andere gerade das Gegentheil an: führen . Die von dem Verfaſſer an Ort und Stelle eingezogenen Nachrichten , welche dahin beſtimmt lauten , daß die Diviſion Morand am Ende der Schlacht den 14. Oktober Stadt : Sulza,

und zwar durch das 56. Infanterieregiment, ſowie die Emſenmühle und umgegend beſegt habe , ſcheinen die Angabe derjenigen Schrift: ſteller zu beſtåtigen , welche dieſer Diviſion den linken Flügel dies ſes Armeekorps anweiſen .

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durch und bis hinter bas bergan liegende Lindenlohholz, jedoch

dieſes Schritt vor Schritt vertheidigend , zurückzuziehen geno 1

thigt fah. Jedoch griff alsbald das Bataillon Weimar die Franzoſen , welche in dieſem Holze ſchon feſten Fuß gefaßt hatten , an , und vertrieb fie wieder daraus. Mittlerweile hatte

nun auch die auf der Anhöhe bei Stadt - Sulza aufgeſtellte

preußiſche 12pfünder Batterie gegen die auf dem Sonnenberge befindliche feindliche ein ziemlich lebhaftes Feuer begonnen. Nachdem hier das gegenſeitige Gewehr- und Geſchüß - Feuer eine Zeit lang unausgelegt unterhalten worden war , erhielten die Bataillone Weimar und von Oswald den Befehl zum

Rückzuge, welchen beide mit Ordnung unter wohlerhaltenem Gefechte theilweiſe durch das Lindenlohholz , ſowie durch ein ſanft aufſteigendes freies Terrain bis auf die dahinterliegende

Anhöhe von Stadt - Sulza, wobei der Sekondlieutenant von Beulwitz vom Bataillon Weimar zweimal ſchwer bleſſirt und ſpåter gefangen wurde , bewerkſtelligten . Auf dieſer Anhöhe fanden die beiden Bataillone die zu ihrer Unterſtüßung in Bierede aufgeſtellten 4 Bataillone preußiſcher Garde, wurden aber nebſt den legtern von den durch das Holz zahlreich vor

dringenden feindlichen Tirailleurs , ſowie von der Batterie des

Sonnenbergs, jedoch mit nicht bedeutendem Erfolge , beſchoſſen. Auch blieben wiederholte Verſuche der franzöſiſchen Kavallerie gegen die rechte Flanke des Bataillons Weimar , und zwar unter Verluſten für ſie, völlig erfolglos. Die auf der Höhe von Stadt - Sulza aufgeſtellte preußiſche Batterie hatte mittler: weile ihr Feuer eingeſtellt und ſich zurückgezogen. Alsbald bewirkten auch die vor Querſtådt noch aufgeſtellt geweſenen Reſervetruppen nebſt der Kavallerie unter dem General von

Blücher ihren Rückzug durch dieſen Ort , hinter welchem fie wieder Stellung nahmen. Der Feind folgte ihnen nach und führte, um die Auerſtådt noch befekt haltenden Preußen und

das weimariſche Scharfſchüßendetaſchement daraus zu vertrei ben , auf der Höhe zwiſchen Gernſtadt und Auerſtådt Wurf

geſchüße auf und ſchoß legtern Ort durch Granaten in Brand,

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worauf derfelbe verlaſſen wurde und dieſe weimariſche Abthei lung fich ſeinem Bataillon wieder anſchloß. Spåter bewerk: ſtelligten die 4 Bataillone preußiſcher Garde ihren Rückzug auf den Höhen des linken Ilmufers nach der Gegend von Widerſtedt.

Nachdem nun die Bataillone Weimar und von Oswald theilweiſe noch ein unbedeutendes Tirailleurfeuer bis nach 3 Uhr des Nachmittags um Auerſtådt unterhalten hatten , traten dies

ſelben als Nachhut der unter dem General Grafen von Kalk

reuth ſtehenden Armeearriergarde gleichfalls den Rückzug an . Das von früh bis Nachmittags anhaltende Kanonen- und Kleingewehr-Feuer , ſowie das Nachfolgen des Feindes hörten nun nach und nach ganz auf, indem ſich Marſchall Davouſt zwiſchen Eckartsberga und Stadt - Sulza , und zwar ſein linker Flügel unter General Morand in der Umgegend der Emſen mühle, in welcher dieſer General ſein Quartier nahm , lagerte. Indeſſen erhielt noch das Bataillon Weimar nebſt 1 Eskadron von Herzog von Würtemberg Huſaren ſeitwärts von Auer

ſtådt den Befehl, den Verſuch zur Befreiung einer kleinen An

zahl in der Richtung nach Dornburg zu von feindlicher In fanterie transportirter , gefangener Preußen zu machen ; jedoch nach einem zu dieſem Zwecke angetretenen kurzen Marſche zeigte ſich in der Ferne dieſer Gegend eine bedeutende Anzahl an růckender franzöſiſcher Kavallerie des Bernadotteſchen Armee : korps, welches an demſelben Tage Vormittags 10 Uhr bei Dorn burg die Saale paſſirt und die Beſtimmung hatte, die Haupt armee im Rücken zu nehmen , ſo wie die Verbindung zwiſchen dieſer Armee und der des Fürſten von Hohenlohe abzuſchnei den , weßhalb , um nicht umgangen zu werden , ſchnell umges kehrt und der früher ſchon angetretene Rückzug gegen Nieder

roßla , welcher Ort ſpåter zum Nachtquartiere der beiden Ba: taillone Weimar und von Oswald beſtimmt war , nun wieder eingeſchlagen wurde. Indeſſen hatte die Hauptarmee, mit dem

König an der Spiße, welchem jedoch völlig unbekannt war, daß die preußiſch - fächſiſche Armee , unter dem Fürſten von 2

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Hohenlohe - Ingelfingen , bei Jena eine Schlacht geliefert, und daß dieſelbe da von dem Kaiſer Napoleon in Perſon völlig geſchlagen, ſowie , daß das zu deſſen Hülfe herbeigeeilte Korps des Generallieutenants von Rüchel zwiſchen Groß - Romſtedt und Kapellendorf vorzüglich durch das Armeekorps des Mar: ſchals Soult gånzlich über den Haufen geworfen und dieſer General ſchwer bleſſirt worden, der vielmehr der Meinung war, daß beide Korps, ihrer Beſtimmung gemäß , noch in ihren Stel lungen verblieben wåren , um den Marſch der Hauptarmee zu decken , dieſen bis an den Uebergang der Ilm bei Mattſtedt ziemlich in einer Kolonne fortgeſeßt. Da man jedoch von hier 1

auf den Höhen von Apolda bereits feindliche Truppentheile des

über Dornburg vorgerückten Bernadotteſchen Armeekorps in bedeutender Anzahl ſah, und ſich in ein neues Gefecht einzu laſſen nicht für rathſam hielt , ſo bog, erhaltener Weiſung zu :

folge, die ganze Kolonne der Hauptarmee von der Chauſſee rechts aus , zertheilte ſich aber in mehrere Kolonnen , die bei

der eingetretenen Nacht, ohne wegekundige Führer , aus einan der kamen , zumal da fie von andern Truppentheilen der ges fchlagenen und ohne Ordre des Rückzugs umherirrenden Fürſt von Hohenloheſchen Armee durchbrochen wurden .

Anſtatt den beabſichtigten Rückzug nach Weimar fortzu feen , ſchlug man ihn nun , dieſe Stadt links liegen laſſend,

nach Buttelſtedt, Buttſtedt und Sömmerda ein , in welchem lektern Orte der König blos mit einem geſchloſſenen Truppen theile am ſpäten Abend eintraf und die Nacht zubrachte.

Indem die Bataillone Weimar und von Oswald indeſſen ihren Marſch nach dem mittlerweile für ſie beſtimmten Nacht:

quartiere Niederroßla fortſekten , betraf jenes in der Nähe dies fes Ortes der Unfall, durch die Dunkelheit der Nacht bei zwei fich kreuzenden Wegen in zwei Kolonnen von einander getrennt zu werden , und der größte Theil deſſelben mit dem Füfilier: bataillon von Oswald , von einem unkundigen Boten geführt, richtete ſeinen Marſch auf die Feuer eines weit ausgedehnten und für preußiſch gehaltenen Lagers; jedoch ganz nahe bei

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felbigem angekommen , wurde dieſe Abtheilung durch den ganz unvermutheten Anruf der franzöſiſchen Schildwachen zu der unerwarteten Ueberzeugung gebracht, daß ſie ſich vor einem großen feindlichen Bivouak vom Bernadotteſchen Armeekorps befinde. In dieſer höchſt bedenklichen Lage wurde auf der Stelle umgekehrt und eiligſt und in möglichſter Stille rückwärts marſchirt , ſo daß bei dieſer Gelegenheit blos der Premierlieu 1

tenant von Boyneburgk und ungefähr 40 Mann des Bataillons Weimar, welche in der herrſchenden Finſterniß unglücklicher

weiſe fich zu weit links ſeitwärts aus der Kolonne herausgea zogen hatten ,. in das feindliche Lager geriethen und ſo gefangen

genommen wurden. Endlich langte, nach langem Herumirren, dieſer Theil des Bataillons Weimar nebſt dem Fúſilierbataillon von Oswald am ſpäteſten Abend vor Mattſtedt an , marſchirte durch dieſes Dorf, bezog auf einem daſelbſt nahegelegenen Berge den Bivouak und ſtellte ſeine Feldwachen aus.

Der Oberſtlieutenant von Hönning, mit dem andern Theile des Bataillons, kam , den rechten Weg verfolgend, in Niederroßla an , bemerkte jedoch beim Einrúden in dieſen Ort eine Menge Soldaten , welche mit brennenden Lichtern und ans

gezündeten Strohwiſchen in den Höfen und Stållen herumlie fen. Deßhalb ſendete er eine Ordonnanz mit dem Befehle ab, denſelben ihre große Fahrläſſigkeit zu unterſagen ; ſie gewahrte jedoch in der Nähe , daß dieß . feindliche Kavalleriſten waren, daber ſie auf der Stelle umkehrte und dieß dem Oberſtlieutes

nant von Hönning meldete, worauf dieſer mit ſeiner Mann :

ſchaft augenblicklich, mit der größtmöglichſten Behutſamkeit und von der düſtern Nacht begünſtigt, Niederroßla wieder verließ und , abgerechnet den Verluſt des Stabshorniſten und von un gefähr 30 Gemeinen , welche dabei in feindliche Hände fies len , mit ſeiner übrigen Mannſchaft der großen Gefahr der Ge fangenſchaft glücklich entging und ſich hierauf ganz nahe an

zwei feindlichen Lagern vorüber nach Mattſtedt zurü & zog , wo 1

er zufälligerweiſe in dem , einzig vom größten Theile des Ba taillons Weimar und dem Bataillon von Oswald bereits be 2*

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zogenen, Bivouak eintraf. Während dieſes ungünſtigen Ereig niſſes in Niederroßla war der Premierlieutenant von Linker vom Bataillon Weimar in der Dunkelheit der Nacht von ſel

bigem getrennt worden und hatte, dem nach Erfurt zurückziehen den preußiſchen Truppentheile zu folgen, ſich genöthigt geſehen, woſelbſt er jedoch am andern Tage bei der Kapitulation dieſer Feſtung, in welcher ſich der Feldmarſchall von Möllendorf und der Prinz von Oranien mit ungefähr 8000 Mann an den Prinzen Murat ergaben , in Gefangenſchaft gerieth und auf fein Ehrenwort nach Weimar entlaſſen wurde. Die Lage des Ueberreſtes des ſo mancherlei Gefahren ent

gangenen weimariſchen Bataillons, welches übrigens, der wah rend der Schlacht inne gehabten gut gedeckten Stellung wegen , durch fein wirkſames Feuer dem Feinde einen nicht unbedeuten

den Verluſt beizubringen Gelegenheit gehabt und dagegen im Verhältniß weniger gelitten, und an dieſem Tage mit Beſtimmts heit 41 Mann Todte und Verwundete, und unter legtern 2 Offiziere (den Major von Egloffſtein und den Sekondlieute nant von Beulwis ) hatte , war fehr bedenklich, da es , abge

rechnet der früher bis in die Nacht fortgedauerten Hin- und Hermårſche und der zwei aufeinander gefolgten kalten und un ruhvollen Bivouaks , durch anderthalbtågiges Entbehren aller

Lebensmittel ſehr entkräftet feyn mußtè. Dabei war es vom Feinde ganz nahe umringt und von der preußiſchen Armee völlig abgeſchnitten , indem in dieſer Nacht der rechte Flügel der franzöſiſchen Armee , und zwar das Armeekorps des Mar ſchal Davouſt, zwiſchen Eckartsberga und Stadt-Sulza, ſowie andere Korps zwiſchen der Mattſtedter Ilmbrücke und nahe bei Weimar , der linke Flügel derſelben unter Marſchau Uu

gereau aber zwiſchen dieſer Stadt und dem Luftſchloſſe Bel vedere bivouakirten , daher auchy, trotz der kalten Nacht, keine Feuer angezündet werden durften, und nachyſtdem abermals nicht die mindeſte Verpflegung verabreicht wurde. Auch waren die Munitionswagen verloren gegangen, gleichwie die mehrſten Padt: pferde vom Bataillon gånzlich abgekommen.

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Den Geſammtverluſt der preußiſchen Armee in der Schlacht bei Auerſtådt genau zu ermitteln, haben die nach derſelben uns

mittelbar eingetretenen Ereigniſſe nicht geſtattet, und nur ſo viel iſt gewiß, daß ſelbige in der Schlacht ſelbſt ungefähr 320 getódtete und verwundete Offiziere zählte , und nächſtdem eine Unzahl Geſchůße vorzüglich deßhalb in feindliche Hände fiel; weil ein Theil der 12pfünder Batterien , mit erft vor Kurzem ausgehobenen Stückknechten und Pferden verſehen und beſpannt,

zum Theil noch ganz roh und des Manövrirens nicht völlig kundig war, wogegen die Franzoſen ſelbſt den ihrigen auf 270 Offiziere und 7,000 Mann angaben , während der preußiſche Verluſt an Gemeinen 5,000 Mann wohl nicht überſteigen dürfte. Vom Bivouak bei Mattſtedt aus bemerkte man ein gro: Bes Feuer in der Gegend nach Weimar zu , und am andern Tage erfuhr man , daß es durch die am 14. in Weimar eins gerückten Franzoſen , von welchen die Kavallerie des Prinzen

Murat zuerſt und zwar bereits Abends gegen 5 Uhr mit den

legten ſich zurückziehenden Preußen eingetroffen war , entſtanden ſey. Uebrigens waren wohl die Bataillone Weimar und von

Oswald in dieſer Stellung unſtreitig diejenigen , die von der gan zen preußiſchen Armee am weiteſten zurück und , als von ſelbiger völlig abgeſchnitten und nach drei Seiten hin von den nahen und zahlreichen Feinden umgeben , der mehrſten Gefahr ausges rekt waren.

Deßhalb brachen auch dieſe beiden Bataillone bereits am frúbeſten Morgen des 15. aus dem Bivouak auf, um Erfurt

zu gewinnen , während ihnen in der Ferne feindliche Kavallerie

nachfolgte und ſie auf dem Marſche in Erfahrung brachten, daß auch dieſe Stadt bereits vom Feinde eingeſchloſſen und das Hauptquartier des Kaiſers Napoleon in Weimar ren ; da her dieſelben ihren Marſch nun gegen Kölleda richteten , wo fie, Nachmittags ankommend, erfuhren, daß gleichfalls franzöſi ſche Kavallerie ganz in der Nähe dieſes Ortes ſtehe, und ſich darauf eine halbe Stunde hinter derſelben gegen Frohndorf zu auf ein freies Feld zurückzogen, um daſelbſt zu bivouakiren . 1

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Hier erhielt vor einbrechender Nacht 1 Lieutenant nebſt 25 Mann vom Fúſilierbataillon von Oswald und der Sekond : lieutenant von Seebach nebſt 25 Mann des Bataillons Weis

mar den Befehl, wo möglich zu verſuchen , in Kölleda einzu: rücken und für dieſe zwei Bataillone Lebensmittel und Fourage zu requiriren . Dieß zuſammengeſepte Detaſchement,1 unter den Befehlen des Offiziers vom Bataillon von Oswald , marſchirte demzufolge auch nach Koleda ab ; während des Marſches kam jedoch ein kurſächſiſcher Dragoner vom Regiment von Polenz

nebſt einem gefangen genommenen ſchwer verwundeten fran zöſiſchen Reiter von dorther bei demſelben an und ſagte aus, daß vor kurzer Zeit 300 Mann feindlicher Kavallerie vom Soult'ſchen Armeekorps in dieſe Stadt eingerůdt wåren, welche

Angaben der Gefangene bejahete und überdieß verſicherte, daß noch 300 Mann franzöſiſcher Kavallerie hinter der Stadt zum

Einrücken bereit lågen. Der wahren Ermittelung dieſer Mit theilungen wegen , rú & te hierauf das Detaſchement bis nahe

vor die Stadt , nahm daſelbſt hinter Weidenbåumen Stellung und entſendete zwei Schleichpatrouillen dahin, welche auch bald mit einem Einwohner aus derſelben zurückkehrten, der gleichfalls alle jene Ausſagen und daß die Stadt bereits eine Kontribu tion von 800 Thalern håtte bezahlen müſſen , beſtåtigte. Dieſe Umſtånde beſtimmten nach einiger Zeit den Deta ſchementskommandanten, ſich mit der kleinen , dem weit über: legenen Feinde zu ſehr ausgeſepten und ohnedieß ſehr ermúde: ten Abtheilung und , um aufs Möglichſte gegen jeden etwai gen Kavallerieangriff geſicherter zu feyn , långs den am Frauen bache ſtehenden Weidenbäumen nach der nach Frohndorf zu gelegenen und zum Bivouak für beide Bataillone beſtimmten

Gegend zurückzumarſchiren , wo es jedoch blos-eine Ordonnanz mit dem Befehle vorfand , daß , da die Bataillone fich bereits

nach dieſem Orte in die Quartiere zurückgezogen , das Deta ſchement ein Gleiches thun ſollte , welches denn auch am ſpå: ten Abend geſchah .

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Am 16. früh marſchirten die Bataillone von Frohndorf ab und kamen um 6 Uhr in der Ebene bei Sömmerda an, wo den Tag zuvor der König ſich befunden und ſowohl Ueber: reſte der königlichen Armee , als auch die kurſächſiſche Kavalle rie unter dem General von Zeſchwiß hatte aufmarſchiren und defiliren laſſen . Sie ſtießen hier , den größten Gefahren der Gefangenſchaft glücklich entgangen , wozu wohl die Bekanntſchaft mit der Gegend viel beigetragen hatte , zu den unter den Bes fehlen des Generals von der Kavallerie Grafen von Kalk

reuth daſelbſt geſammelten Ueberreſten der Reſerve der Haupts armee , beſtehend aus 3 Bataillonen Garde, den Grenadierbas

taillonen Prinz Auguſt und Rabiel, den ſüdpreußiſchen Füſi lieren , mehreren Eskadrons Karabiniers , dem Kůraſſierregiment von Beeren , dem Huſarenregiment von Blücher und einer reis tenden Batterie , ſowie noch aus einer nicht unbedeutenden Zahl verſchiedener Reitertruppentheile, und wurden bei ſelbiger als Nachhut zu der aus einer beträchtlichen nach und nach ges

fammelten Kavallerie und leichten Infanterie, unter dem Ges neral von Blücher, formirten Urriergarde befehligt. Als dieſes Korps , auf dem Marſche nach Sondershauſen begriffen , bei Weißenſee ankam , fand es dieſen Ort von