Beispiele künstlerischer Schrift [2]


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Beispiele künstlerischer Schrift [2]

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B^ISPIÇLÇ KÛMSTLÇRISOiÇR SCHRIFT

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FÜR D^M ^MTWICKLVMCjS

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SC/iKIFî V/hS^R^R Z€IT: Diesem Ziele, das nunmehr an DeiitUchKeik des Umris ses gewinnt, strebt aucK die zweite Folge der »Beispie le künstlerischer Schrift« ziu Alle anderen Gedanken

und Bestrebungen mîÂssen

Grundidee unten ordnen. Das Erfassen eines soldicn Endzieles soU audi sich dieser

die /^issverständnisse bannen helfen, welche nun einmal mit der Herausgabe eines Werkes, wie das gegenwärtige, verbunden zu sein scheinen. Freilida,das Gestrüpp hen gebrachter lrrthün\er, das Inden letzten Jahrzehnten auszujäten war. wucherte auf unserem Felde zu üppig, als dass der böse Same nicht auch heute noch in die

Halme schiessen würde. o V/m wieder Einiges von Vielem anzudeuten: Çin bezeichnendes Merkmal der modernen ornamen*. talen Schriftdarstellung ist Ihre DI FF^R^MZI^RUMG durch den ZWÇQK.dem sie zu dienen hat. ist daher

heute von grosser Wichtigkeit, bei der Beurthelluiig künstlerischer Schrift Ihre praktische

Bestimmung

Auge zu fassen, ber schriftgewandtc Künstler schreibt eben- wenn wir selbst von dem /Material und dem Werkzeuge absehen -auf einer lustigen Weui- oder Ins

^enukarte anders, als auf einer Bahnhofswand, auf einem Buchtitel anders, als auf einer archltektoni: sehen Façadenstudle anders auf dem Plakate, anders auf dem Denkmale u.s.w. Und doch braucht keine die: ser Schriften auch zugleich zur Verwendung Im Typen: ,

schnitt gedadit sein.Fïir diesen

Zweck müsste die Schrift desselben Kü nstlers -sofern sie slda ÜB^RHftWPT dazu eignet -wieder anders gestaltet sein, will sie dieser ho? hen Anforderung genügen und nicht- wie so häufigder Typographie Unhell und Verwirrung bringen. Soll man nun nicht von /^issverständnlssen und Im Ihümern sprechen, wenn beispielsweise sonst ernst zu nehmende Fachblätter die »Beispiele künstlerischer

welche fast durchwegs G^ZeiCHH^T^ Schrlf: ten enthalten, unter dem Titel »n eue Typen« besprechen?

Schrlfl«,

Zudem kommen

noch weitere, speciell vom modernen Künstler befolgte Rücksichten, welche auf den Unv Vor Allem riss des Buchstabens ändernd einwirken das immer bewusster und intensiver auftretende Stre: :

önzelne dem Zwecke des Qesammteindruckes unterzuordnen. €s führt dazu,dass der Künstler nicht nur die Stellung der Budistaben zu einander, die Stellung des Schriftfeldes im Räume und das Ven hältnis der Reckenwirkung des Schriftfeldes zu der eventuell beigefügten Schwarz -Weiss-Zeichnung be rücksichtigt, sondern sogar so weit geht, die Form und den Zug seiner Buchstaben der Eigenart und dem U nienklang des mitverwendeten Ornamentes stimmungS' voll anzupassen. Çs sind dies Feinheiten welche wieben, das

,

der eine weitere Differenzierung der Schrift bedingen, für welche aber bei der Beurtheilung dieser Kunstgab

tung das nöthige Verständnis unerlässUch ist. /v\ögc CS daher nicht als V/nbescheidenhelt und Ober: eifer gel teil, wenn Ich immer wieder auf die einleitenden Worte zum ersten Hefte dieser PubUKation, sowie auf meine Ausführungen »über Zierschriften im Dienste der Kunst« hinweise. Vieles, was man von den bespreche nen Mängeln so gern als überwunden hinstellen möcb te, feiert Immer wieder- namentlich Inder Schulpraxis, in Vorlagen, in Kunsturtheilen und zu dessen Schaden auf manchem Kunstwerke -seine Auferstehung. Und so will Ich denn -unbeirrt von jenen Verwirrun: gen-auch in Zukunft mit aller Beharrlichkeit an den aufgcsleUten Grundsätzen festhalten. Jedenfalls werde Ich mich hüten, dem vom /^arkte-und leider auch von vielen »Lehrern« so sehr betonten Bedürfnisse nach »brauchbaren (dlcopierfähigen) Vorlagen« Irgend web die Zugeständnisse zu machen, hn Qegenthell wäre das KOhSTLeRISCH-GRAPHoiPQisOiÇ Moment, wenn mög-

Uch, noch mehr hervorzuheben. Übrigens bemühe Ich mich, den methodisch eingeleiteten Originalbeiträgen des Künstlers, Blätter folgen zu lassen, welche die praktu sdae Anwendung seiner Schrift veranschauUdien helfen. Den Plan, schulmässige Zwecke mit dieser Publikation zu verbinden, habe ich ganz aufgegeben. Die Schriften der Künstler müssen eben selbst zu dem Beschauer spre chenj-thun sie es nicht, so liegt s an diesem und dann hilft keine Erklärung. o o Das Werk kann nicht Allen nützen, die es zur Hand nehmen.aber Çinzelnen-so hoffe ich-unisoniehr.

Wien, im April fAQAW

Rudolf von Larisd

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